Die meisten Reservierungen in einem Lokal mit vierzig bis hundert Plätzen kommen per Telefon — und gehen verloren, wenn gerade niemand ans Telefon kann. Eine Reservierungsmöglichkeit auf der eigenen Website fängt genau diese Anfragen auf, ohne dass Sie ein weiteres System bedienen müssen.
Warum wir bewusst keine Kalender-Software einbauen
Es gibt Reservierungssysteme mit Tischplan, Auslastungsprognose und Sitzplatzoptimierung. Für ein Haus mit dreihundert Plätzen und drei Schichten am Abend ist das die richtige Wahl. Für den Großteil der Betriebe, mit denen wir arbeiten, ist es das nicht.
Der Grund ist einfach: Ein Tischplan will gepflegt werden. Wenn niemand im Team konsequent jede Telefonreservierung ebenfalls einträgt, zeigt das System eine Auslastung, die nicht stimmt — und ist damit schlimmer als kein System. In kleinen und mittleren Betrieben passiert das fast immer, weil im Service niemand die Zeit hat, zwischen zwei Gängen ein Programm zu bedienen.
Deshalb bauen wir die Reservierung so, wie diese Betriebe tatsächlich arbeiten: Der Gast füllt auf Ihrer Website ein kurzes Formular aus, die Anfrage landet als Nachricht direkt auf dem Handy des Inhabers oder der Schichtleitung, und dort wird sie in Sekunden bestätigt — mit demselben Bauchgefühl für den Abend, das auch am Telefon entscheidet.
So läuft eine Reservierung ab
Der Gast wählt Datum, Uhrzeit und Personenzahl. Dazu Name und Telefonnummer, auf Wunsch eine Anmerkung wie „Kinderstuhl“ oder „Fensterplatz, wenn möglich“. Sie legen fest, welche Tage und Zeiten überhaupt auswählbar sind — Ruhetage und Zeiten außerhalb des Service tauchen gar nicht erst auf.
Die Anfrage kommt sofort bei Ihnen an. Als Nachricht mit allen Angaben, dort wo Sie sie ohnehin lesen. Sie sehen auf einen Blick, worum es geht, und können mit einer Antwort bestätigen oder eine andere Uhrzeit vorschlagen.
Der Gast bekommt Ihre Bestätigung persönlich. Nicht als automatische Systemmail, sondern von einem Menschen aus Ihrem Haus. Genau das ist bei einem Lokal, das von Stammgästen lebt, ein Vorteil und kein Rückschritt.
Was Reservierungsportale kosten
Die großen Portale rechnen pro vermitteltem Gast ab — je nach Anbieter und Modell im Bereich von ein bis zwei Euro pro Person, teilweise zusätzlich zu einer monatlichen Grundgebühr. Bei zweihundert vermittelten Gästen im Monat sind das schnell mehrere hundert Euro, und zwar dauerhaft.
Bezahlt wird dabei auch für Gäste, die Sie ohnehin gehabt hätten: Wer Ihren Namen kennt, ihn bei Google eingibt und dann über den Portal-Button reserviert, wird trotzdem als Vermittlung abgerechnet. Eine Reservierungsmöglichkeit direkt auf Ihrer Website und in Ihrem Google-Unternehmensprofil fängt genau diese Gäste vorher ab.
Für wen das passt — und für wen nicht
Diese Lösung passt gut für Betriebe bis etwa hundertzwanzig Plätze, die ohne feste Tischverwaltung arbeiten und bei denen ein oder zwei Personen den Überblick über den Abend haben. Also für den typischen inhabergeführten Betrieb: Gasthaus, Trattoria, Steakhaus, gehobenes Bistro.
Sie passt nicht, wenn Sie mehrere Räume und Schichten parallel verplanen, mit wechselnden Schichtleitungen arbeiten oder eine echte Tischbelegung mit Umsatzprognose brauchen. Sagen Sie uns das im Gespräch — dann empfehlen wir Ihnen ein passendes Fachsystem, statt Ihnen etwas zu verkaufen, das Ihren Ablauf behindert.
Zusammen mit Karte und Bestellung
Reservierung, digitale Speisekarte und Abholbestellung greifen auf dieselbe Website und dieselbe gepflegte Karte zu. Der Gast, der reserviert, sieht die aktuelle Karte; der Gast, der abholen will, bestellt aus derselben. Sie pflegen alles an einer Stelle.