Warum Preise so weit auseinandergehen
Für eine Website findet man Angebote von unter hundert Euro bis in den fünfstelligen Bereich, und beide Enden können berechtigt sein. Der Unterschied liegt selten im Design, sondern im Umfang der Arbeit, die nicht sichtbar ist: Wer schreibt die Texte? Wer bereitet die Bilder auf? Wird die Seitenstruktur an Suchanfragen ausgerichtet? Wird das Google-Unternehmensprofil eingerichtet? Werden alte Adressen weitergeleitet?
Ein Angebot über wenige hundert Euro enthält diese Punkte praktisch nie — es enthält eine Vorlage, in die Ihre Texte eingesetzt werden, sofern Sie welche liefern. Das kann genügen, wenn Sie nur eine Visitenkarte im Netz brauchen. Es genügt nicht, wenn die Seite Anfragen bringen soll, denn genau die unsichtbaren Punkte entscheiden darüber.
Umgekehrt rechtfertigen fünfstellige Angebote sich in der Regel durch Umfang, der für einen kleinen Betrieb überdimensioniert ist: aufwendige Konzeptphasen, eigene Fotoproduktion, individuelle Programmierung, Schnittstellen zu Warenwirtschaft oder Kassensystem. Für einen Handwerksbetrieb mit sechs Seiten ist das kein besseres Ergebnis, sondern nur eine höhere Rechnung.
