Gründen heißt: die ersten hundert Kunden finden
Ein neuer Betrieb hat kein Problem mit der Website, sondern mit Bekanntheit. Es gibt keine Stammkunden, keine Empfehlungen, keine Bewertungen — und Google kennt den Namen noch nicht. Die Website ist in dieser Phase kein Schaufenster, sondern das Werkzeug, mit dem die ersten Anfragen entstehen. Entsprechend anders sollte sie aufgebaut sein.
Praktisch heißt das: Statt einer schönen Startseite mit Leitbild brauchen Sie Seiten für die Leistungen, nach denen Menschen tatsächlich suchen — jeweils mit Preisrahmen, Ablauf und den Fragen, die Interessenten vor dem ersten Anruf haben. Dazu ein Google-Unternehmensprofil, das ab dem ersten Tag vollständig ist, und ein Weg, wie aus zufriedenen Erstkunden Bewertungen werden.
Der zweite Punkt ist Sparsamkeit an der richtigen Stelle. In der Gründungsphase ist Geld knapp, und es wäre falsch, es in Effekte zu stecken. Wir bauen zuerst das, was Anfragen bringt, und lassen bewusst Lücken für später. Was das kostet, legen wir vorher offen; eine Einordnung mit Beispielen steht unter Was kostet eine Website?.
